Mantiden

Metallyticus spendidus

Westwood, 1835
IGM- Nr. 100


Vorkommen: Malaysia, Sultanat Pahang, Cameron Highlands

Haltung: Temperatur: 25-30°C .
Luftfeuchtigkeit: Tags:60-80%; Nachts: 90-100%.
Terrarien mindest Größe lxbxh: 20x20x40cm.
Päarchenhaltung ist möglich.
Bodengrund: Das Substrat sollte Feuchtigkeit speichern, ideal ist Humus.
Einrichtung: Die Wände mit Presskork bespannt, dicke Äste, angelehnte Rinden oder Höhlen zum verstecken.

Die Haltung ist für einen erfahrenen Züchter relativ einfach aber Anfänger werden mit der Art keinen großen Spaß haben. Die eigentliche Einrichtung besteht aus den mit Kork beklebten Seitenwänden. Als Rindenläufer benötigen die Tiere auch nicht viel mehr. Das wichtigste sind die Versteckmöglichkeiten. Diese biete ich in Form von aufgeklebten Höhlen aus Kork an. Man schneidet den Kork so, dass er leicht trichterförmig nach unten weiter offen ist als nach oben. Es ist selbstredend, das sich zwischen der aufgeklebten Rinde und dem Kork ein Spalt befinden sollte, in dem sich die Tiere verstecken können.

Aussehen:
Männchen:
werden ca. 2,5-3 cm groß und sind matt schwarz.

Weibchen:
werden ca. 3-3,5 cm groß Die Grundfarbe ist ein metallisches grün, die Deckflügel sind metallisch rot. Die Augen groß und schwarz.

Nymphen:
Sehr klein, sehr schnell. Die Grundfarbe ist braun mit weißen Flecken und Streifen.

Futter: Springschwänze und Ofenfischchen. Keine Fluginsekten. Die Tiere jagen die Futtertieren auf der Rinde.

Sozialverhalten: Wie bei jeder anderen Art, besteht die Gefahr von Kannibalismus. Meine Tiere haben sich immer sehr artig benommen und es war interessant anzusehen wie sie ihre eigenen Territorien errichten. Das "Territorium" umfasst dabei die eigene Höhle und etwa 5cm zu allen Seiten. Die Höhle selber wird ziemlich eifrig verteidigt, aber das Männchen wird meistens geduldet. Die Weibchen teilen sich eher selten eine Höhle. Die Art ist in der Lage zu drohen. Die Tiere heben den Oberkörper an und spreizten die Fangbeine.

Nachzucht: Sehr langsame Vermehrung, die Jungtiere sind winzig und sehr schnell. Sie kommen durch die kleinste Ritze. Dadurch ist eine Aufzucht im Terrarium nicht möglich. Die Larven sollten von den Elterntieren getrennt werden, da es sonst zu Kannibalismus kommt. Die Ootheken werden in der Höhle oder in Löchern im Baumstamm abgelegt. Ich habe einen Baumstamm mit Bohrungen im Terrarium. Diese Bohrungen werden zur Oothekenablage sehr gut genutzt.