Tausendfüßer

Centrobolus spec. "Mosambik"

evtl. unbeschriebene Art


Vorkommen: im Süden von Mosambik

Haltung: Temperatur: 20-26°C .
Luftfeuchtigkeit: 50-70%.
Terrarien mindest Größe lxbxh: 30x30x40cm. Das Terrarium sollte ausbruchsicher sein.
Bodengrund: nährstoffreiches Substrat; Kokoshumus ist ungeeignet, da kein Nährwert enthalten ist. Rindenmulch von Nadelbäumen ist durch die enthaltenden Harze vollkommen ungeeignet.
Substrat selber mischen: 3 Teile ungedüngte Anzuchterde, 2 Teile verrottetes Laub vom Vorjahr, 2 Teile weißfaules Holz, 1 Teil Sand, 1/2 Teil zermahlene Sepiaschale
Ca. alle 6 mon. sollte das Substrat ausgetauscht werden (Achtung: Eier).
Einrichtung: Klettermöglichkeiten, Korkrinde als Versteckplätze, Moos zur Erhaltung der Bodenfeuchte, ungiftige Pflanzen auf Wunsch, können aber gefressen werden.

Aussehen: Glänzender, leuchtend roter Körper mit schwarzen Punkten auf der Oberseite des Körpers und entlang der Wehrdrüsen. Das Kopfschild ist schwarz mit einem roten Band am hinteren Rand. Die Beine und Antennen sind schwarz. C. Mosambik wird ca. 6 - 8 cm groß. Bei Centrobolus splendidus sind der Kopf, Beine und Antennen rötlich.

Futter: Obst und Gemüsesorten wie: Gurke, Apfel, Birne, versch. Melonensorten, Erdbeeren, Brombeeren, Kirschen, Weintrauben, Mirabellen, Tomaten, Banane, gedünstete Karotten, gekochte Kartoffeln und Blumenkohl, Champignons, Salat, Vogelmiere
Unbedingt darauf achten, dass die Nahrungsmittel ungespritzt bzw. ohne Schale anbeboten werden. Südfrüchte sollten wegen der Säure nicht angeboten werden.
C. Mosambik benötigt auch einen gewissen Bedarf an Proteinen, dieser kann mit Fischfutter oder aufgeweichtem Trockenfutter für Katzen gedeckt werden. Prinzipiell können auch tote Insekten als Proteinquelle genutzt werden.

Zusätzlich: Totholz von Buche, Eiche, Akazie. Laub von Buche und Eiche in versch. Verrottungsstadien. Flechten auf toten Äste.

Tausendfüßer decken ihren Wasserbedarf über die Nahrung. Auf eine Wasserschale kann daher verzichtet werden. Durch das weglassen können auch keine Jungtiere darin ertrinken.

Sozialverhalten: Gruppenhaltung möglich. In der Regel tagaktiv, aber auch in der Dämmerung und Nacht. Klettert gerne.

Nachzucht: Im Terrarium ohne Probleme möglich. Nach der Paarung erfolgt die Eiablage. Die Jungtiere entwickeln sich selbständig im Terrarium und können bei den Elterntieren belassen werden. Die Entwicklungsdauer der Eier beträgt etwa ... Monate.

Lebenserwartung: ca. 5 Jahre

Giftigkeit Die Art verfügt über ein Verteidigungssekret, die Vergiftungen oder Allergien herrufen können. Jeder muss daher für sich selbst überprüfen, ob er auf diese Sekrete allergisch reagiert.




Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild