Schrecken

Sungaya inexpectata

Zompro, 1995
PSG-Nummer: 195


Vorkommen: Philippinen, Strauchvegetation

Haltung: Temperatur: 22-27°C .
Luftfeuchtigkeit: 60-80%.
Terrarien mindest Größe lxbxh: 30x30x60cm.
Gruppenhaltung ist möglich.
Bodengrund: Das Substrat sollte Feuchtigkeit speichern, ideal ist Humus.
Einrichtung: Die Einrichtung besteht aus den Futterpflanzen die einfach ins Terrarium gestellt werden, diese sollten etwa wöchentlich gewechselt werden. Für eine gute Durchlüftung sorgen.

Aussehen:
Männchen:
Die schlankeren Männchen bleiben mit ca. 5 Zentimeter Länge deutlich kleiner. Sie sind hellbraun oder mittelbraun und zeigen auf dem Meso- und Metanotum einen oft undeutlichen, unterschiedlich breiten Längsstrich, der je nach Grundfarbe dunkelbraunen (auf hellem Grund) oder hellbraun (auf dunklem Grund) sein kann.

Weibchen:
können eine Körperlänge von ca. 8 Zentimeter erreichen. Meist dominieren dunkelbraune Töne die von hellbraunen Bereichen und schwarzen oder weißen Binden an den Beinen oder am Körper ergänzt werden. Besonders auffällig sind Weibchen mit einem weißen Längsstrich über den gesamten Körper.

Nymphen:
Beide Geschlechter sind flügellos und oberseits mit verhältnismäßig kurzen und stumpfen Stacheln bewehrt, wobei besonders die Stachelkrone am Hinterkopf und die vier Stacheln an Meso- und Metanotum ins Auge fallen. Diese sind bei den Männchen etwas spitzer und besonders bei hellen Weibchen häufig von einem braunen Rautenmuster umgeben.

Futter: Guavenblättern (Psidium),
Rosengewächse wie Blätter von Brombeere, Himbeere, Johannisbeere, Rose, Wildrose,
aber auch Blätter von Eichen, Buchen, Haselnuß, Eukalyptus,
Nicht alle Tiere fressen alles gleich gern, man sollte daher ein wenig experimentieren und abwechslungsreich füttern.

Schrecken die man an Echsen usw. verfüttern will, sollte man nicht mit giftigen Pflanzen wie z.B. Efeu, Flieder, Goldregen, Kirschlorbeer und Holunder füttern.

Sozialverhalten: Gruppenhaltung möglich. Sie sitzen tagsüber versteckt an Pflanzenteilen, die vorzugsweise ähnliche Farben haben, wie die Tiere selbst und sind erst nachts bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten.

Nachzucht: Die Art vermehrt sich sowohl geschlechtlich als auch durch Parthenogenese. Zur Eiablage benötigen die Weibchen eine Schicht aus feuchter Erde von ca. 5-8 cm Höhe. Die Eier werden einzeln in den Erdboden abgelegt. Es sind mittlerweile aber auch Weibchen bekannt, die ihre Eier einfach zu Boden fallen lassen. Die Eier sind im Verhältnis zum Körper der Weibchen sehr groß. Entsprechend groß sind dann auch die schlüpfende Nymphen. Die Aufzucht der Nymphen dauert rund 15 Wochen. Die gesamte Entwicklung zur Imago dauert etwa drei bis vier Monate.

Lebenserwartung: