Island 17. Oktober - 24. Oktober 2014

Meine Reise zu den Polarlichtern

Meine Reiseroute

17. Oktober  » Keflavík nach Reykjavík «

Mein erster Halt in Reykjavík galt auch diesmal wieder dem Sonnenschiff Sólfar.

solfar solfar

Die erste Nacht verbracht ich im Hotel Lotus. Es liegt nur 8 Fahrminuten vom Zentrum Reykjavík entfernt. Es ist ein kleines aber feines Hotel.

18. Oktober  » Reykjavík nach Vík í Mýrdal «

205 km bis zum Hotel Katla Hofdabrekka

Der erste Stopp legte ich am Seljalandsfoss ein. Der Fluss Seljalandsá stürzt sich hier 66 m in die Tiefe. Man kann hinter den Wasserfall gehen und durch die Wasserschleier auf das Land draußen blicken. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch in den späten Abendstunden, wenn die Farben am intensivsten sind. Er ist von der Ringstrasse aus sehr leicht zu erreichen.

seljalandsfoss seljalandsfoss seljalandsfoss

Wenn man den Weg linkerhand entlang geht, kommt man an zahlreichen kleineren Fällen vorbei, deren schönster der Gljúfrabúi ist. Der Name bedeutet der Schluchtenbewohner, denn der Wasserfall verbirgt sich teilweise in einer halboffenen Höhle. Hierher kommen nur sehr wenig Touristen und man sollte wasserdichte Stiefel dabei haben wenn man die Schönheit des Gljúfrabúi sehen möchte.

gljúfrabúi gljúfrabúi gljúfrabúi

Weiter auf der Ringstrasse 1 kam ich an der Infotafel des Eyjafjallajökull vorbei. Mehr als 100.000 Personen haben in den vergangenen Jahren das Info-Zentrum auf dem Bauernhof þorvaldseyri unter dem Eyjafjallajökull besucht. Dort gibt es eine Dokumentation über die Familie, die dort lebt.

eyjafjallajökull eyjafjallajökull eyjafjallajökull

Der Skógafoss ist ein Wasserfall des Flusses Skógá im Süden Islands. Er ergießt sich über eine Breite von 25 Metern 60 Meter in die Tiefe.
Eine Sage erzählt, dass der erste Wikingersiedler in dieser Gegend, einen Schatz in einer Höhle hinter dem Skógafoss vergraben hat. Jahre später entdeckte ein isländischer Junge die Truhe, konnte aber nur nach dem Griff greifen, ehe die Kiste verschwand. Der Ring der Schatztruhe wird jetzt im Museum Skógasafn verwahrt. (Bilder vom Museum sind im Reisebericht vom Mai)

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Auch ein kleiner Zwischenstopp am Sólheimajökull durfte nicht fehlen. Die Linien aus Schwarz und Weiß gefallen mir immer wieder.

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19. Oktober  » Vík í Mýrdal zum Svartifoss «

272 km bis wieder zum Hotel Katla Hofdabrekka

Landschaftsimpressionen auf der Route zum Svartifoss.

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Der Vatnajökull−Nationalpark wurde am 7. Juni 2008 gegründet und ist einer von drei Nationalparks in Island. Er schließt den kompletten Gletscher Vatnajökull und die ausgedehnten angrenzenden Gebiete mit ein. Diese bestehen unter anderem aus dem ehemaligen Skaftafell−Nationalpark im Südwesten und dem ehemaligen Jökulsárgljúfur−Nationalpark im Norden. Der Park beinhaltet nun 14.200 km² oder 14 % der Landfläche Islands, was ihn zu Europas zweitgrößtem Nationalpark macht.
Und dort wollte ich hin. Denn im ehemaligen Skaftafell−Nationalpark liegt der Svartifoss. Im Besucherzentrum sind Wanderkarten und weitere nützliche Informationen erhältlich.

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Der Hundafoss gehört zu einer Reihe von Wasserfällen im Vorfeld des Svartifoss.

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Der Svartifoss übersetzt schwarzer Wasserfall, liegt im Skaftafell−Nationalpark im Südosten Islands. Über einen gut ausgeschilderten Weg geht es geht hinauf. Ein wenig Kondition ist gefragt, um in einer guten halben Stunde beim Wasserfall anzukommen. Er ist ein besonderer Anblick, denn er fällt zwischen schwarzen Basaltsäulen hinab. Beim Rückweg hat man einen fantastischen Ausblick auf die weiten Sanderflächen, die sich südlich in Richtung Meer ausbreiten.

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Weitere Lanschaftsimpressionen vom Weg zurück nach Vík í Mýrdal.

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20. Oktober  » Vík í Mýrdal nach Haukadalur «

201 km bis zum Hotel Geysir

In Vík í Mýrda (dt. „Bucht am sumpfigen Tal“) ist der südlichste Ort auf dem Festland Islands. Nordwestlich des Ortes liegt der Berg Reynisfjall, ein guter Beobachtungsort für Ornithologen. Dort findet man im Juni und Juli zahlreiche Papageitaucher und Eissturmvögel.

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Der Ort hat einen berühmten Strand aufzuweisen. Dieser besteht aus schwarzer Lava. Das Meer davor ist häufig wild und aufgewühlt. 1991 wurde der Strand vom „Islands Magazine“ zu einem der 10 schönsten Strände der Welt gewählt. Am Strand gibt es schwarze Felsnadeln, die Reynisdrangar, „Skessudrangur“, „Landdrangur“ und „Langsamur“. Die Legende berichtet, dass Trolle ein Schiff ans Land bringen wollten und dabei versteinert worden seien.

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Der Gullfoss gehört mit Þingvellir und den benachbarten Geysiren zum sogenannten Golden Circle, den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands.
Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m Höhe besitzt. Diese beiden Kaskaden stehen etwa rechtwinklig zueinander.

gullfoss gullfoss gullfoss gullfoss berg

Hier brodelt der Geysir Strokkur. Er befindet sich neben dem nur noch selten ausbrechenden Großen Geysir im Heißwassertal Haukadalur im Süden der Insel. Seine Ausbrüche erfolgen regelmäßig im Abstand von ca. 10 Minuten und manchmal bis zu dreimal kurz hintereinander. Die kochende Wassersäule des Strokkur erreicht eine Höhe von 25 bis 35 Meter.

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Am Eingang zu den Geysieren steht dieses Warnschild. Besonders der letzte Satz rät zur Vorsicht.

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Trotz der hohen Temperatur vom Geysir Strokkur ist das Wasser an der Oberfläche geforen.
Die unterschiedlichen Mineralablagerungen endstehen durch die verschiedenen Zusammensetzungen.

eis mineralablagerungen mineralablagerungen

In dieser Nacht habe ich meine ersten Polarlichter gesehen.

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21. Oktober  » Haukadalur nach Grundarfjörður «

292 km bis zum Hotel Framnes

Der Weg nach Grundarfjörður führte mich über eine schöne Landschaft zu dem Nationalpark Þingvellir.

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Þingvellir ist ein Ort und ein Nationalpark im Südwesten von Island, etwa 40 km östlich von Reykjavík. Zur Zeit der Besiedlung trafen sich zentral in Þingvellir Reitpfade aus allen Teilen des Landes. Hier wurde die traditionelle gesetzgebende Versammlung abgehalten. Þingvellir liegt inmitten einer Grabenbruchzone d. h. an diesem Ort wird das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar, vor allem an der Almannagjá oder auch der Silfra-Spalte. Die tektonischen Verschiebungen zeigen sich auch in den häufigen Erdbeben. In den letzten 10.000 Jahren ist das Land beidseits der Schlucht Almannagjá um 70 Meter auseinandergedriftet und der Talboden hat sich um ca. 40 Meter gesenkt.

Þingvellir Þingvellir almannagjá Þingvellir Þingvellir

Weiter Richtung Hotel klarte der Himmel auf und zeigte eine wunderschöne Landschaft bei deren endlose Weite ich mir sehr klein vorkam.

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Besonders der Kontrast zwischen der schwarzen Strasse, dem weissen Schnee und der gelben Markierung hat es mir angetan.

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Die harte Natur der Insel und zehn Jahrhunderte Reinzucht schufen ein starkes, kräftiges Pferd, ausdauernd und selbständig und das die Gangarten Tölt und Paß zusätzlich zu den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp immer noch beherrscht. Islandpferde haben ein Stockmaß zwischen 135 und 150 cm. Das Fundament ist stark, der Körperbau kräftig, aber elegant, der Kopf mit seinem großen Auge drückt Charakter und Vertrauen aus. Die üppigen Behänge, ein Erbe der harten Witterungsbedingungen, sind ein Merkmal dieser Pferde, ebenso wie ihr sehr langes und dichtes Winterfell.
Islandpferde sind spätreif und werden erst mit vier Jahren eingeritten, erreichen jedoch ein sehr hohes Alter.

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Der Berg Kirkjufell (463m) liegt im Westen von Island. Er befindet sich nahe der Stadt Grundarfjörður. Der Berg fällt durch sein keilförmiges Äußeres auf. Er hat sehr steile Abhänge in alle Richtungen und verdankt diese Form den Eiszeitgletschern, zwischen denen er als Nunatak hervorragte. So konnten ihn die Gletscher von allen Seiten zuschleifen.

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Blick auf Grundarfjörður

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Polarlichter kommen sowohl in nördlichen Breiten vor (Nordlichter, auch Aurora borealis) als auch auf der Südhalbkugel (Südlichter, auch Aurora australis).
Sie sind eine Leuchterscheinung die beim Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre in den Polargebieten der Erde hervorgerufen wird.
Da der Sonnenwind zwei bis vier Tage von der Sonne bis zur Erde benötigt, kann also in diesem Zeitabstand nach einer starken Sonneneruption mit Polarlichtern gerechnet werden.
Polarlichter können verschiedene Farben haben. Grünes Licht entsteht durch Sauerstoffatome, die in gut 100 km Höhe angeregt werden, rotes Licht von Sauerstoffatomen in etwa 200 km Höhe. Angeregte Stickstoffatome senden violettes bis blaues Licht aus. Zur Anregung von Stickstoffatomen sind jedoch sehr hohe Energien notwendig und so lassen sich diese Farben nur bei starken Sonnenwinden beobachten.
Es treten vier verschiedene Arten von Polarlichtern auf, welche abhängig von den Sonnenwinden sind. Diese sind: Corona, Vorhänge, ruhige Bögen und Bänder.

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22. Oktober  » Grundarfjörður nach Arnarstapi «

60 km
Entlang der Küste nach Arnarstapi

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Arnarstapi ist ein kleiner Fischerort an der äußersten Westspitze von Snæfellsnes. Und liegt auf der Südseite des Vulkans Snæfellsjökull. Das Meer hat bei Arnarstapi die Basaltsäulen am Strand umgeformt und unterschiedlichste Buchten und Höhlen gebildet, die unter die Klippen hineinreichen. Einige dieser Höhlen sind oben offen und bei Sturm und hohem Wellengang schäumt es aus diesen herrauf.
Am Meer steht eine Statue von Ragnar Kjartansson die die Sagenfigur Bárður Snæfellsás darstellt.

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Saxhóll Krater ist ein wunderschön geformt Krater, der vor 3-4000 Jahren ausgebrochen ist. Der Krater erhebt sich 109 m über dem Meeresspiegel. Der Krater und die Umgebung sind sehr empfindlich. Die Vorderseite ist teilweise schon eingebrochen. Der Weg ist sehr steil, seien Sie vorsichtig.

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An den Küsten lassen sich verschiedene Vögel beobachten.

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23. Oktober  » Grundarfjörður nach Reykjavík «

176 km bis zum Hotel Lotus

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24. Mai  » Reykjavík nach Keflavík «

Der Abschied von Island wurde mit einem tollen Sonnenaufgang über den Wolken belohnt.

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