Island 19. Juni - 26. Juni 2016

Reise zu den Papageitaucher

Meine Reiseroute

19. Juni  » Grundarfjörður «

Meine Reise begann wieder am Flughafen von Keflavík. Dort bekam ich mein Mietauto, diesmal ein nagelneuer Toyota Auris. Mein erstes Etappenziel war noch am gleichen Abend Grundarfjörður. Wenn man über die #1 fährt kommt man durch den einzigen Mautpflichtigen Tunnel von Island. Er verkürzt die Strecke erheblich und verläuft unter dem Meer. Kurz nach dem Tunnel kommt Borgarnes, wo ich eine kurze Pause an der Tankstelle und Restaurant Geirabakari Kaffihus für einen Burger einlegte. Die sind dort klasse und die Portionen sehr groß. Nach 3 Stunden kam ich in Grundarfjordur an und checkte im Grund í Grundarfirdi ein. Da es noch hell war, nutzte ich die Zeit noch für ein paar Bilder vom Kirkjufell.

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Panorama von Hotel Grund í Grundarfirdi mit Wasserfall Grundarfoss im Hintergrund (Panorama bitte anklicken)




20. Juni  » Patreksfjörður «

Geologisch gesehen sind die Nordwestfjorde einer der ältesten Landesteile. Vor über 15 Millionen Jahren entstanden die mächtigen Flutbasaltdecken, die den Grundstock der Vestfirðir bilden. Heute ist die Landschaft geprägt von kargen Hochplateaus und tief eingeschnittenen Fjorden, die von den Gletschern der letzten Eiszeit in das Gestein geschnitten wurden.
Patreksfjörður ist ein Fischerort, dem 1954 das Stadtrecht verliehen wurde. Er liegt an der Nordseite des gleichnamigen Fjordes. Patreksfjörður hat eine Polizei, ein Krankenhaus und ca. 700 Einwohner.
Der Flughafen des Ortes liegt gegenüber auf der Südseite des Fjordes. Patreksfjörður ist 403 Straßenkilometer von Reykjavík entfernt. Ich übernachtete im Ráðagerði Hostel.

flug 20 grad hostel stadtplan kino lachszuchtstation

Am 22.06.2016 habe ich mir, zusammen mit den Einwohnern, das EM Spiel Island - Österreich im Kino angeschaut. Die Stimmung war bombastisch. Neben dem Erlebins mit den Papageitauchern, eins meiner schönsten Erfahrungen in Island. Mehr zum Thema EM Island, erfahrt ihr wenn ihr das Bild anklickt.

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 » Látrabjarg «

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Die Papageitaucher haben eine eigene Seite bekommen. Dazu einfach das Bild anklicken.

Látrabjarg ist eine Landzunge der Halbinsel Vestfirðir (deutsch: Westfjorde) in Island. Das Kap Bjargtangar ist der westlichste Punkt Islands und damit – abgesehen von einigen kleineren Inseln – der westlichste Punkt Europas. Látrabjarg ist ca. 14 km lang.
Im Süden ist bei gutem Wetter der etwa 85 km entfernte Snæfellsjökull zu sehen. Látrabjarg gilt als einer der größten Vogelfelsen der Welt. In den bis zu 450 m hohen Kliffs leben Millionen Seevögel, vor allem Papageitaucher, Lummen und Tordalken. Von Breiðavík führt eine schmale Schotterstraße zu dem meist menschenleeren Kap, an dem eine Wetterstation und ein Leuchtfeuer stehen.

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Bei Látrabjarg retteten Isländer im Winter 1947 die Besatzung eines englischen Fischdampfers. An einer Infotafel kann man die Geschichte lesen.

Heldenhafte Rettung am Látrabjarg
Am 12. Dezember 1947 strandete der britische Trawler Dhoon am Felsen von Látrabjarg in den isländischen Westfjorden. Die Besatzung sendete SOS und die Bauern im Fjord reagierten unverzüglich und nahmen die Bergung auf, sobald das Schiff in der Höhe von Geldingsskoardalur gesichtet worden war. Eine Rettungsmannschaft wurde zusammengestellt und nach eiliger Vorbereitung machten sich die Männer auf den Weg zum Unglücksort. Die zwölf Überlebenden der Besatzung hatten sich vorn am Bug des Schiffes festgebunden, wo sie eine lange und schwere Nacht hindurch ausharrten. Drei Seeleute waren von den Wellen erfasst worden und ertranken. Die Retter beschlossen, sich von einem 70 m hohen Felsvorsprung namens Flaugarnefið, der aus dem Meer bis zur Mitte der Steilküste emporragte, abzuseilen. Mitten im Winter war dieser Felsen von Eis bedeckt und die Aktion daher für die Männer lebensgefährlich. Von 12 Teilnehmern der Rettungsmannschaft gelang es 4 Männern ganz hinab bis zum Strand zu gelangen, wo sie ihre schwere Ausrüstung noch einen halben Kilometer weit über spiegelglattes, vereistes Gestein tragen mussten, bevor sie den Unglücksort erreichten. Erst gegen Ende des Vormittags gelangten sie an ihr Ziel.
Der Ort, an dem das Schiff gestrandet war, lag etwa 100 Meter vom Strand entfernt. Þórður Jónsson, dem Bauern von Látrar, gelang es, ein Seil so weit zu werfen, dass es die Schiffbrüchigen erfassen und zu sich heranziehen konnten. Die Gestrandeten wurden danach in einem, an dem Seil befestigten Rettungssitz an Land gezogen. Nach etwa einer Stunde waren alle Gestrandeten an Land, doch nun mussten sie noch über das raue Terrain hin zu Flaugarnefið gebracht werden. Gegen vier Uhr nachmittags waren sieben der 12 Seeleute oben auf dem Felsvorsprung angekommen, die anderen mussten sich jedoch auf eine weitere Nacht des Wartens im Freien einstellen, alleim im Schutz großer Felsbrocken, da die Flut eingesetzt hatte.
Den ganzen nächsten Tag verbrachten die Retter damit, die verbleibenden Männer den Felsen hinaufzuziehen. In letzter Sekunde vor Einsetzen der Dunkelheit, die einen heftigen Sturm und starke Regengüsse mit sich brachte, wurde der letzte Mann über den Rand des Felsens gehievt. Die Schiffbrüchigen waren so entkräftet, dass sie nicht in der Lage waren, den Weg unmittelbar fortzusetzen, und man beschloss, die Nacht in Zelten am Rand der Klippen zu verbringen, bevor sich alle auf den Weg zum nächsten Gehöf machten. Die Freunde der Männer, am 15. Dezember endlich den Schutz der rettenden Häuser zu erreuchen, ist wohl kaum vorstellbar.
Nahezu alle Bewohner von Hvallatrar sowie die Bauern aus Útvik nahmen an dieser heldenhaften Rettungsaktion teil. Unterstützt wurden sie außerdem von vielen anderen aus der umliegenden Gegend bis hin zum Fjord von Patreksfjður. Während die Männer sich vom Felsenabseilten, schafften die Frauen Vorräte, Zelte, Kleidung und Ausrüstung von den Höfen zur Steilküste. Das ganze Abendteuer wurde später von Óskar Gíslason verfilmt.




 » Sommersonnenwende «

Am Tag der Sommersonnenwende (jeweils dem 20., 21, oder 22. Juni) erreicht die Sonne ihren Höchststand am Horizont. Die Sonne steht dann über dem nördlichen Wendekreis, was dazu führt, dass auf und nördlich dieses Wendekreises an diesem Tag (bzw. in dieser Nacht) die Sonne nicht untergeht. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der längste Tag und die kürzeste Nacht. Ganz Island liegt ein wenig unter dem nördlichen Wendekreis, was zur Folge hat, dass die Sonne zwar für eine kurze Zeit vom Horizont verschwindet, aber gleich danach auch wieder auftaucht. Dunkel wird es deshalb aber keineswegs. Es bleibt die ganze Nacht über taghell.

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 » Dynjandi «

Dynjandi, der höchste Wasserfall im Gebiet der Westfjorde, liegt im Arnarfjörður direkt an der #60. Die #60 ist nur im Sommer geöffnet.
Er stürzt sich von der Hochfläche Dynjandisheiði über zahllose Stufen rund 100m in die Tiefe. Er ist 100 m hoch und breit aufgefächert. Im Sommer stürzen hier 2 bis 8 m³/s in die Tiefe, und im Winter etwa die Hälfte. Der Wasserfall hat oben eine Breite von 30 m, unten hingegen von 60 m. Noch im 19. Jahrhundert war der Wasserfall als Fjallfoss bekannt. Sein heutiger Name – zu deutsch „der Dröhnende, Tobende“ – leitet sich vom lauten Dröhnen des fallenden Wassers ab, daß über große Entfernung zu hören ist. Der Untergrund besteht abwechselnd aus Lava- und Sedimentschichten, wobei die ältesten Laven ca. 13–14 Millionen Jahre alt sind.
Seit 1981 stehen der Wasserfall und seine Umgebung unter Naturschutz. Gleich unterhalb des großen Dynjandi folgen noch fünf kleinere Wasserfälle: Hundafoss (Dynjandisá), Göngufoss (hinter dem ein Durchgang existiert), Háifoss (Dynjandisá), Úðafoss, Bæjarfoss (Dynjandisá).

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Panorama von Geirpjófsfjörður an der #60 (Panorama bitte anklicken)










 » Rund um Patreksfjörður «

Das älteste Stahlschiff Islands, die Garðar BA 64, rostet seit Jahrzehnten in den Westfjorden vor sich hin. Es wird immer wieder neu gestrichen und dient somit noch als interessanter Zeitzeuge. Das Schiff wurde 1912 in Norwegen gebaut, kam 1945 nach Island und wurde dann als Heringsfänger eingesetzt, bis es 1981 außer Betrieb genommen wurde. Wenn man von der #62 auf die #612 Richtung Látrabjarg abbiegt, sieht man es in der Spitze des Patreksfjörður liegen.

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Folgt man der #612 (Schotterstrasse) weiter, kommt man an diesen schönen Orten vorbei.

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23. Juni  » Rund um Vík í Mýrdal «

Zum Übernachten habe ich mir wieder die Pension Kósý Vík ausgesucht.

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24. Juni  » Gletscherlagune Jökulsárlón «

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 » Rund um Höfn «

Der Berg Klifatindur befindet sich etwa 15 km südöstlich der Stadt Höfn und ist 889 m noch. Ein wichtiger Teil dieses Bergmassivs ist das Vestrahorn (757 m). Ihm vorgelagert ist das spitze Brunnhorn. Der Klifatindur entstand in der Eiszeit. Das Bergmassiv besteht aus etlichen steilen Bergspitzen. Die Berge sind Reste eines großen Zentralvulkans, der hier bei Lón vor etwa 6-7 Millionen Jahren aktiv war.
Der Berg am Vestrahorn ist einer von Islands wenigen Gabbro Rock Bergen.
Auf dem Grundstück unterhalb des Berges steht ein Wikingerdorf, die von einer Filmgesellschaft hierher gebaut und verlassen wurde.
Weiter draußen auf Stokkness befindet sich die graue Kuppel einer NATO-Station und ein Leuchtturm. Die Wellen schlagen die Felsen hier direkt aus dem Meer, so dass es rutschig und gefährlich sein kann.
Über die #Stokkness 9720 ist der Vestrahorn gut zu erreichen. Es gibt einen großen Parkplatz mit Campingmöglichkeit. Dort befindet sich auch das Viking Cafe. Der Zugang zum Wikingerdorf, Stokkness und der Campingplatz sind gebührenpflichtig!

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25. Juni  » Vík í Mýrdal nach Keflavik «

Wenn man von der #1, kurz nach dem Seljalandsfoss, auf die #250 wechselt um zum Gluggafoss zu kommen (Schotterstrasse), fährt man duch das Markarfljótsaurar, das Gebiet dieser schönen Isländer.

seljalandsfoss berg islandpferd islandpferd

Von der #250 auf die #261, dann noch 500 m und man ist am Gluggafoss. Der Fluss, der hier verläuft heisst Merkjá. In ihm sind mehrere Wasserfälle, aber der Wasserfall Gluggafoss ist am bekanntesten. Gluggafoss (ein anderer Name ist Merkjárfoss) ist ca. 45 Meter hoch. Das Oberteil des Felsens, auf den er fällt, ist Tuff und das Unterteil besteht aus Basalt. Der Wasserfall hat seinen Namen davon, dass Wasser den Tuffstein weich zerfressen hat, so das er einen Tunnel bildet. Das Wasser strömt dann durch die offenen Fenster. Da der Berg weich ist, ändert der Gluggafoss sich jede Generation etwas. Gluggafoss ist ein Naturschutzgebiet.

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Die Lavahöhle Raufarhólshellir liegt nördlich von Þorlákshöfn fast an der Südküste Islands. Sie wird auf 1360 m geschätzt und liegt zum Teil unter der #39 dem Þrengslavegur. Die Raufarhólshellir Lavahöhle ist eine der bekannteren Lavahöhlen. Es gibt vier Eingänge, die nicht weit voneinander entfernt liegen. Die Höhle ist zum Teil eingestürzt und teilweise schwer begehbar, mit Ausnahme des innersten Teils, wo die Decke nahezu voll erhalten ist.
Im Winter bildet sich besonders im vorderen Teil der Höhle viel Eis und jeder Stein ist mit einer dünnen Eisschicht überzogen, was das Laufen in der Höhle risikoreich gestaltet. Im hinteren Teil teilt sich die Höhle in drei Tunnel, die fließende Lava aus diesen Tunneln lief wahrscheinlich vor 5000 Jahren in den Raufarhólshellir Tunnel zusammen. Lavafälle und andere spektakuläre Lavaformationen können in den Tiefen der Tunnel entdeckt werden. Für diesen Teil benötigt man aber die richtige Ausrüstung und sollte sich einen Guide buchen.

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 » STEIKHúSIÐ «

Mein Lieblingslokal in Reykjavík ist das: STEIKHÚSIÐ — THE STEAK HOUSE    
Hier esse ich immer, bevor es wieder zurück nach Deutschland geht.
Die letzte Nacht verbrachte ich im Airport Inn Hostel, in der Nähe des Keflavík Airport. Es war einigermaßen sauber, man kann anhand eines Pincodes selber einchecken, aber ich würde es nicht nochmals buchen.

steakhouse steakhouse steakhouse


 » Strassenverkehr «

Geschwindigkeit:
Ortschaften: 50km/h bzw. 30km/h
Landstraßen: 90km/h
Schotterpisten: 80km/h
Kreisverkehr:
In Island haben, bei mehrspurigen Kreisverkehren, die innen fahrenden Fahrzeuge Vorfahrt! Das heißt, wer außen fährt muss sich nach links umschauen um zu prüfen ob ein anderes Fahrzeug den Kreisverkehr verlassen möchte. Ist das der Fall, muss man dem anderen Fahrzeug Vorfahrt gewähren und kann erst danach weiterfahren.
Licht: Tag/Nacht

verkehrszeichen strassenbelag

Mein Auto hat jetzt ca. 2700 km drauf und sieht nicht mehr ganz so neu aus.

auto auto auto

Verkehrsschildbezeichnung - deutsch Verkehrsschildbezeichnung - isländisch
Parkplatz Bifreidastædi / Bílastædi
Parken verboten Bifreidastædi bönnud
Einbahnstraße Einstefna
Gefahr Hætta
Vorsicht Varúd
verboten bannad
Durchfahrt verboten Adgangur bannadur
unübersichtliche Stelle, Kuppe Blindhæd
einspurige Brücke Einbreid brú
nur für Allradfahrzeuge illfær vegur
Ende der Asphaltstrecke malbik endar
Flüsse ohne Brücken óbrúadar ár
schlechter Weg seinfarinn vegur
Unfallgefahr slysasvædi
Halt stans
fahrbare Strecke torleidi
gesperrt lokad
Gefälle brekka
Umleitung vegarlykkja



 » Lupinenfelder «

Die Gletscher der Eiszeit haben ganze Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass nicht viele großwüchsige Pflanzen übrig geblieben waren. Moose und Flechten müssen da jetzt erst wieder die Vorarbeit leisten. Auch die Flüsse tragen eine Menge Landmasse in Island ab, doch geschieht die größte Erosion durch den Wind. Sandstürme und Gerölllawinen können die Folge dessen sein. Besonders an Stellen, an denen der Mensch die Bodenoberfläche angreifbar gemacht hat, zum Beispiel durch Überweidung oder wenn beim Offroadfahren Gras- oder Moosflächen aufgerissen werden, bietet dies dem Wind gute Angriffsflächen, den Boden abzutragen.
Um die Bodenerosion in den Griff zu bekommen, bemüht man sich darum, eine möglichst großflächige Pflanzendecke zu bekommen. Zu diesem Zweck wurden im 20. Jahrhundert fremde Pflanzen eingeführt wie die sibirische Lärche (Larix sibirica) oder die Alaska Lupine (Lupinus nootkatensis).
Lupinen sind sehr anspruchslos, gedeihen auch auf armen Sandböden und kommen auch mit Halbschatten zurecht. Sie bilden ein dichtes Wurzelgeflecht und sorgen so dafür, dass lockere Böden verdichtet werden. Mit ihren Wurzelknöllchen geht die Lupine eine symbiontische Beziehung ein mit Bakterien, die Stickstoff aus der Luft binden können. Auf diese Art wird der Stickstoffgehalt im Boden angereichert, weshalb die Lupine auch als Gründüngungspflanze bezeichnet wird.
Dass sich die Alaska Lupine in Island wohlfühlt, kann man daraus schließen, dass sie sich in straffem Tempo ausbreitet. Je weiter der Juni voranschreitet, um so weiter arbeitet sich die Lupine die Berghänge hinauf. Und was sich dem unbedarften Spaziergänger als idyllische Landschaft präsentiert, ist den Umweltschützern inzwischen ein Dorn im Auge, verdrängt doch die starke Lupine, die etwas zarteren, einheimischen Pflanzenarten. Denn diese wachsen zumeist näher am Boden und weit weniger schnell, was ihnen im direkten Wettbewerb Nachteile einbringt, zumal sich die in Island ansässige Lupine nicht als Futterpflanze eignet, da die Samen zu viele Bitterstoffe (Alkaloide) enthalten. Die Schafe finden jedenfalls keinen Geschmack an ihnen. Die Lupinen in Handarbeit wieder loszuwerden ist jedenfalls einigermaßen schwierig, da die Pflanzen weite Ausläufer bilden.
Den meisten Isländern ist bewusst, dass die schnelle Verbreitung der Lupinen einigermaßen problematisch ist. Nichtsdestoweniger ist es ein schöner Anblick.
(Quelle:www.inreykjavik.is/lupinen/)

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 » Vögel «

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 » Pflanzen «

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