Island 28. Oktober - 01. November 2016

Rund um Reykjavík

Meine Reiseroute

28. Oktober  » Frankfurt - Keflavík «

Meine erste Reise mit Alex nach Island.

erster blick koordinaten

Als Ausgangspunkt haben wir uns im Hotel Lotus eingebucht. Es liegt nur 8 Fahrminuten vom Zentrum Reykjavík entfernt. Es ist ein kleines aber feines Hotel in dem ich jetzt schon zum zweiten Mal übernachte.




29. Oktober  » Reykjavík «

Reykjavík ist die Hauptstadt Islands und die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Reykjavík ist mit ca. 122.000 Einwohnern die größte Stadt Islands; hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung des Landes.
Reykjavík liegt im Südwesten der Insel am Fuß der Halbinsel Reykjanesskagi, die dünn besiedelten Vororte reichen jedoch bis weit nach Süden und Osten. Die Stadt liegt unterhalb des etwa 900 Meter hohen Hausberges Esja. Der Name Reykjavík ist das isländische Wort für „Rauchbucht“; er rührt vermutlich von den Dämpfen der heißen Quellen in der Umgebung her. Obwohl die ersten Siedler bereits 870 das Land bevölkerten, wuchs das Gebiet nur sehr langsam und wurde erst 1786 offiziell zur Stadt erhoben.
Nur geringfügig vom nördlichen Polarkreis entfernt, erhält Reykjavík an den kürzesten Tagen des Jahres nur vier Stunden Sonnenlicht. Im Sommer sind die Nächte dafür so hell wie der Tag.

Hallgrímskirkja
Die Hallgrímskirkja ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche der Isländischen Staatskirche in der Hauptstadt Reykjavík, das größte Kirchengebäude Islands und das zweithöchste Gebäude des Landes nach dem Smáratorg-Turm. Die Kirche ist das sechstgrößte Bauwerk des Landes.
Die Hallgrímskirkja wurde auf einen Hügel in der Stadt platziert, was ihren 74,5 Meter hohen Turm noch größer erscheinen lässt. Sie prägt so das gesamte Stadtbild Reykjaviks.
Vor der Kirche und in ihrer Mittelachse befindet sich eine Statue von Leif Eriksson, die 1930 zur 1000-Jahr-Feier des Althing Island von den Vereinigten Staaten geschenkt und vom amerikanischen Bildhauer Alexander Stirling Calder geschaffen wurde.

Sólfar
Sonnenfahrt (isl. Sólfar, engl. The Sun Voyager ) ist eine Skulptur in Reykjavík, die vom Künstler Jón Gunnar Árnason (1931–1989) im Jahre 1986 geschaffen wurde. Die Skulptur befindet sich an der nördlichen Küstenstraße Sæbraut. Sie zeigt zum Sonnenuntergang im Norden, wodurch sich der Name erklärt. Aus Edelstahl bestehend, stellt sie ein Wikingerschiff dar.

Harpa
Das Konzerthaus und Konferenzzentrum Harpa liegt direkt am Hafen. Es wurde am 20. August 2011 im Rahmen der Reykjavík Culture Night eingeweiht. Auf 28.000 m² bietet es Platz für einen Konzertsaal mit 1.600 Plätzen und weitere Konzert- und Konferenzräume.

Imagine Peace Tower
Auf Viðey (Viðey ist die größte der Inseln vor der isländischen Hauptstadt Reykjavík.) befindet sich der Imagine Peace Tower, ein Lichtkunstwerk, das 2007 von Yoko Ono zum Andenken an John Lennon errichtet wurde. Jeweils zwischen dem 9. Oktober und 8. Dezember, Lennons Geburts- und Todestag, wird von einem weissen Steindenkmal aus, eine Lichtsäule in den Himmel projiziert. Auf dem Denkmal ist "Stell dir vor es ist Frieden" in 24 Sprachen eingraviert. Damit und mit dem Namen des Kunstwerks wird auf Lennons Lied Imagine Bezug genommen. Die Elektrizität für die Lichtsäule stammt aus Wasser- und Geothermalkraftwerken.

Landakotskirkja
Die Landakotskirkja, eigentlich Basilika Krists konungs (Christ-König-Basilika), ist die Kathedrale des katholischen Bistums Reykjavík, das ganz Island umfasst. Gelegentlich wird sie auch als Kristskirkja bezeichnet. Den Ehrentitel einer päpstlichen Basilica minor erhielt sie 1999. Sie liegt auf einem Hügel im Westen der Stadt Reykjavík. Die Landakotskirkja wurde im neugotischen Stil errichtet und am 23. Juli 1929 geweiht.

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Panorama Stadtansicht von Reykjavík von Perlan aus betrachtet (Panorama bitte anklicken)




 » Polarlichter «

Das Polarlicht (als Nordlicht auf der Nordhalbkugel wissenschaftlich Aurora borealis, als Südlicht auf der Südhalbkugel Aurora australis) ist eine Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre (Elektrometeor), die in Polargebieten beim Auftreffen beschleunigter geladener Teilchen aus der Erdmagnetosphäre auf die Atmosphäre hervorgerufen wird. Polarlichter sind meistens in zwei etwa 3 bis 6 Breitengrade umfassenden Bändern in der Nähe der Magnetpole zu sehen.

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 » Haukadalur «

Haukadalur ist Islands berühmtestes Geothermalgebiet. Hier brodeln die beiden Geysire Stóri Geysir und Strokkur.
Der Geysir Strokkur ist die Hauptattraktion in Haukadalur. Alle 10 Minuten beginnt das Wasser im kleinen Kessel zu wallen, schließlich ertönt ein tiefes Grollen und es bildet sich eine wunderschöne, türkisfarbene Blase, aus der fauchend und zischend eine bis zu 35 Meter hohe kochende Wassersäule in den Himmel schießt. Geysire sind sehr empfindliche Naturphänomäne und seit 2000 läßt Stóri Geysir nur noch unregelmäßig von sich hören.
Die Thermalquelle Blesi besteht aus zwei Teilen, der etwas höher gelegene heiße Teil ergießt sich in ein Becken, das durch seine leuchtend blaue Färbung auffällt. Die Ursache für diese blaue Färbung sind die enthaltenen Mineralien die das blaue Licht reflektieren.
Litli Geysir ist eine weitere Springquelle in Haukadalur.

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 » Gullfoss «

Nur 9 Kilometer nordöstlich von Haukadalur erfüllt das stete Rauschen des Gullfoss die Luft. Zweistufig stürzt er 11 und 21 Meter tief in eine schräg zur Fließrichtung stehende Schlucht, die später bis zu 70 Meter tief wird. An sonnigen Tagen steht in der Wolke aus Sprühwasser oft ein wunderschöner Regenbogen über dem Wasserfall. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter.

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 » Faxi «

Der Faxi (isländisch Vatnsleysufoss) ist ein Wasserfall des Tungufljót Flusses der von Gletschern und anderen Strömen aus dem Hochland des Landesinneren gespeist wird. Er befindet sich östlich von Reykjavík. Da der Wasserfall voll von Lachsen ist, befindet sich an der rechten Seite eine Fischtreppe. Er ist ein großartiger Ort zum Angeln.

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 » Kerið «

Der Kerið ist ein Kratersee. Er ist der östlichste von fünf Kratern der zum postglazialen Grímsnes-Vulkanfeld gehörenden Kraterreihe Tjarnarhólar, die ihrerseits zum Eruptionsgürtel im Reykjanes–Langjökull–Gebiet zählen. Kerið liegt in der Region Suðurland an der Straße von Selfoss ins Haukadalur.

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Panorama vom Kerið (Panorama bitte anklicken)










 » Raufarhólshellir «

Die Lavahöhle Raufarhólshellir liegt nördlich von Þorlákshöfn fast an der Südküste Islands. Sie wird auf 1360 m geschätzt und liegt zum Teil unter der #39 dem Þrengslavegur.
Die Raufarhólshellir Lavahöhle ist eine der bekannteren Lavahöhlen. Es gibt vier Eingänge, die nicht weit voneinander entfernt liegen. Die Höhle ist zum Teil eingestürzt und teilweise schwer begehbar, mit Ausnahme des innersten Teils, wo die Decke nahezu voll erhalten ist.
Im Winter bildet sich besonders im vorderen Teil der Höhle viel Eis und jeder Stein ist mit einer dünnen Eisschicht überzogen, was das Laufen in der Höhle risikoreich gestaltet.
Im hinteren Teil teilt sich die Höhle in drei Tunnel, die fließende Lava aus diesen Tunneln lief wahrscheinlich vor 5000 Jahren in den Raufarhólshellir Tunnel zusammen. Lavafälle und andere spektakuläre Lavaformationen können in den Tiefen der Tunnel entdeckt werden.
Seit November 2016 ist die Höhle durch den Landeigentümer gesperrt und nur noch über einen Guide zu buchen.

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30. Oktober  » Die Halbinsel Reykjanes «

Im äußersten Südwesten Islands liegt die Halbinsel Reykjanes (nicht zu verwechseln mit gleichnamigen in den Westfjorden).
Die Halbinsel entststand zum größten Teil erst in den letzten 10.000 Jahren und befindet sich direkt über der Riftzone. Bruch- oder Riftzonen zwischen Kontinentalplatten sind gekennzeichnet durch häufige Erdbebentätigkeit und damit verbundenen Erdbewegungen wie Bildung sichtbarer Spalten und Risse.
In historischer Zeit fanden mehrere Vulkanausbrüche auf Reykjanes statt, z.B. 1360 (Eiríksgígar) und 1510 (Trölladyngja).




 » Brücke zwischen den Kontinenten «

Einmal zu Fuß von Europa nach Amerika und wieder zurück.

Auf der Halbinsel Reykjanes geht der Mittelatlantische Rücken an Land. Zahlreiche Gräben und Risse durchziehen hier vom Meer kommend das Lavafeld. Am besten lassen sich die auseinanderdriftenden Kontinentalplatten nahe der Straße 44 nicht weit von dem Hochtemperaturgebiet Gunnuhver erkennen. Die "Brücke zwischen den Kontinenten" verbindet symbolisch die Kontinentalplatten von Amerika und Europa. Eine Schautafel erläutert vor Ort ausführlich den Effekt der Plattenverschiebung anhand des Beispiels Island. Pro Jahr entfernen sich die Kontinentalplatten mit einer Geschwindigkeit von über 2 cm voneinander.

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Panorama Brücke zwischen zwei Kontinenten (Panorama bitte anklicken)




 » Jupiter «

Wenn man auf der #425 fährt, kommt man an diesem Rastplatz vorbei. Dort steht eine Statue die anzeigt, wie weit die Erde vom Jupiter entfernt ist.

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 » Valahnúkur bei Reykjanesviti «

Der Valahnúkur sieht aus wie ein großer Hügel, der dann plötzlich abbricht und mit seiner Steilküste über dem Meer thront. Aus dem Meer ragen spitze Felsen und dekorieren die Landschaft.

Ein Denkmal für die Riesenalken
Der Riesenalk (Alca impennis) ist ein ausgestorbener flugunfähiger Seevogel. Mit einer Körpergröße von 70 bis 85 Zentimeter und einem Gewicht von ca. fünf Kilogramm war er der größte der Alkenvögel. Sein Körper war an den Aufenthalt in kaltem Wasser angepasst. Der lange spitze Schnabel war für den Fischfang optimiert. Durch das dichte Federkleid, die kurzen Flügel und die weit hinten am Körper sitzenden, mit Schwimmhäuten versehenen Füße, waren Riesenalken gute Schwimmer und Taucher. An Land konnten sie sich hingegen nur mühsam fortbewegen. Der Vogel hatte einen auffallenden großen Fleck weißer Federn auf seinem Vorderkopf, die ihm den Beinamen Brillenalk gaben. Auch sein Bauch war weiß, der Rücken hingegen schwarz, so dass eine gewisse Ähnlichkeit zu Pinguinen bestand.
Der Riesenalk kam früher auf Inseln im Nordatlantik vor. In ihrer Verteilung ähneln sie sehr ihren nächsten Verwandten dem Tordalk.

Vom Menschen wegen des Fleisches, Fettes und der Federn rücksichtslos abgeschlachtet, starb diese Vogelart 1844 unwiederbringlich aus. Ähnlich wie der Dodo auf Mauritius wurde der Riesenalk damit zum traurigen Symbol für den Umgang des Menschen mit der Natur.

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Panorama von Valahnúkur (Panorama bitte anklicken)










 » Gunnuhver «

Das geothermale Feld Gunnuhver liegt westlich des Fischerortes Grindavík an der # 425. Dabei handelt es sich um das zentrale Hochtemperaturgebiet des Vulkansystems Reykjanes, das auf der gleichnamigen Halbinsel liegt. Gunnuhver ist der buchstäblich heißeste Ort im Süden Islands; unter dem Zentralvulkan Gunnuhver wurden in 1.000 m Tiefe 300 °C gemessen. Gunnuhver ist das größte Schlammquellengebiet Islands.
Die Dampfausstrittstellen in vulkanischem Gebiet werden Fumarolen genannt. Sie entstehen durch das wenige Wasser in der Erde, sodass es vor dem Austritt in Dampf umgewandelt wird. Mit dem Dampf werden auch meist Gase mit ausgestoßen, die sich an der Oberfläche vom Dampf trennen. Durch die verschiedenartigen austretenden Gase entstehen die unterschiedlichen Farben auf dem Erdboden.

Natürlich gibt es ein solches Stückchen Erde nicht ohne eine, selbstverständlich, wahre Geschichte.
Die Geschichte von Gunna kann man auf einer Infotafel lesen.

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 » Krýsuvík - Seltún «

Krýsuvík ist ein Weiler und gleichnamiges Vulkansystem auf der Reykjanes-Halbinsel in Island. Es liegt an der Straßenkreuzung 42 und 427 zwischen den Städten Grindavík und Hafnarfjörður.
Das Hochtemperaturgebiet beim Weiler Krýsuvík nennt sich auch Austurengjar. Es handelt sich hier um einen aktiven Vulkan. Dies erkennt man an den Solfataren von Seltún und einem weiteren in der Nähe gelegenen Gebiet mit heißen Quellen sowie an den Solfataren an den Berghängen des Sveifluháls. In einer Tiefe von 1000m beträgt die Temperatur bereits 200 °C.
Einige kleinere Seen weisen ebenfalls auf vulkanischen Ursprung hin, so der Grænavatn, ein mit Wasser gefülltes Maar, das seine leuchtende Farbe der im Wasser enthaltenen Kieselgur verdankt. Es handelt sich um den größten von insgesamt 8 mit Wasser gefüllten Explosionskratern. Er hat 300 m im Durchmesser und eine Tiefe von bis zu 34 m.
Eine größere Ausbruchsserie im Vulkansystem Krýsuvík fand in den Jahren zwischen 1151 und 1188 statt, die sog. Trölladyngja-Feuer. Die damals entstandenen Lavafelder u.a. Ögmundarhraun und Kapelluhraun, das bis zum heutigen Ort Hafnarfjörður reicht, bedeckten 36 km². Ihren Ursprung hatten sie in einem Spaltensystem, das sich über eine Länge von 28 km erstreckt. Die letzte Eruption in diesem Vulkansystem fand im Jahre 1340 statt.

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Panorama von Krysuvik - Seltun (Panorama bitte anklicken)










 » Herdísarvík «

Herdísarvík ist ein verlassener Bauernhof im Westen des Bezirks Árnessýsla, einst Großgehöft, von wo aus Fischfang betrieben wurde. Noch heute sind die Steinmauern der Umzäumung zu sehen.
Die Bergwand Herdísarvíkurfjall, über die zahlreiche Lavaströme heruntergeflossen sind, erhebt sich oberhalb des Hofes.
Der isländische Dichter Einar Benediktsson (1864–1940) verbrachte hier seinen Lebensabend. Heute gehört das Haus der Universität Islands, die es als Sommerhaus nutzt.

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Panorama vom Herdísarvík (Panorama bitte anklicken)




 » Arnarker «

Eine weitere interessante Höhle ist Arnarker. Arnarker ist eine Höhle im Leitarhraun Lavafeld. Vom Informationsschild an der Strasse führt ein ca. 350m langer, markierter Weg zur Höhle.
Die Höhle ist eigentlich eine tiefe hohle Grube, welche etwa 16 m vertikal in die Tiefe reicht. Die Decke der Höhle brach wahrscheinlich vor ein paar tausend Jahren ein.
Als Einstieg in die Höhle dient eine stabile Leiter und die Grube ist der einzige Eingang in die Höhle, die weit über 516 Meter lang ist. Von dem Eingang der Höhle reicht sie etwa 100 Meter nach Süden und über 400 Meter nach Norden. Weiterhin ist die Höhle ziemlich geräumig, sowohl in der Breite als auch in der Höhe, obwohl der Nordtunnel mehr oder weniger zusammengebrochen ist. Teile des Deckeneinsturzes bedecken den gesamten Boden, mit Ausnahme der ersten 100 Meter, die meist von einer Eiskruste bedeckt sind.
Während der späten Winterzeit baut das Eis erstaunliche und schöne Formationen aus Stalagmiten und Stalagtiten, welche wie Eisschlösser aussehen. Einige von ihnen sind über 3 Meter hoch.

Extreme Iceland bietet das ganze Jahr über Ausflüge in die Arnarker-Lavahöhle an.

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Panorama der Landschaft an der Arnarker Höhle (Panorama bitte anklicken)




31. Oktober  » Þingvellir «

Þingvellir ist ein Ort und ein Nationalpark im Südwesten von Island, etwa 40 km östlich der isländischen HauptstadtReykjavík am Nordufer des Sees Þingvallavatn. . Kein Ort in Island ist geschichtsträchtiger und für die Isländer bedeutungsvoller als die Ebene Þingvellir. Das von Schluchten durchzogene Gebiet grenzt an den größten Binnensee des Landes und ist zudem geologisch hochinteressant. An diesem Ort und im weiteren Umfeld wird auch das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten durch beeindruckende Felsspalten und Risse sichtbar, vor allem an der Almannagjá (Allmänner-Schlucht) oder auch der Silfra-Spalte. Die tektonischen Verschiebungen lösen auch häufig Erdbeben aus. In den letzten 10.000 Jahren ist das Land beiderseits der Schlucht Almannagjá um 70 Meter auseinandergedriftet und der Talboden hat sich um ca. 40 Meter gesenkt.

Þingvellirs Geschichte beginnt in der Frühzeit von Island.
Das Altþing wurde im Jahr 930 gegründet und ist das älteste noch heute bestehende Parlament der Welt. Es war eine alljährliche Versammlung aller freien und volljährigen Männer höheren Standes, die hier in Þingvellir über Gesetzgebung und spezielle Rechtssprechung abstimmten. Todesstrafen wurden direkt vor Ort vollstreckt. Für die Vollstreckung der gefällten Urteile waren die streitenden Parteien selbst verantwortlich. In den ersten Jahrhunderten nach der Besiedlung wurden keine Todesurteile gefällt, Mord und andere Verbrechen wurden mit Verbannung ins Hochland bestraft. Nach dem Verlust der Unabhängigkeit wurden neue Gesetze erlassen. Im Ertränkungspfuhl wurden daraufhin des Ehebruchs überführte Frauen ertränkt, in der Brennugjá fanden der Hexerei überführte den Tod, Männer wurden am Galgenfelsen aufgehängt und auf einer schmalen Landzunge im Fluß Öxará rollten Köpfe.
Es ist seit einiger Zeit leider eine weit verbreitete Unsitte von Touristen, Münzen in diverse Spalten oder von Brücken in Wasserläufe zu werfen, auch im Nationalpark hat dieser Unsinn Einzug gehalten. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit ist es allerdings, Münzen in den Ertränkungspfuhl zu werfen - hier sind schließlich Menschen zu Tode gekommen, aber so weit zu denken ist mancher Zeitgenosse wohl nicht in der Lage.
Heute sind am Rande des Parlamentsplatzes und an mehreren Orten der Schlucht noch verwitterte und überwachsene Steinmauern zu sehen – Überreste der damals mit Zeltplanen überdachten Lagerstätten.

Þingvallavatn
Der See Þingvallavatn selbst ist mit 84 km² der größte natürliche See des Landes. Er hat weitgehend flaches Gepräge, erreicht aber an seiner tiefsten Stelle immerhin 114 Meter Wassertiefe. Das wertvolle Trinkwasserreservoir bietet einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt eine Heimat. Der Þingvallavatn ist eines der fischreichsten Gewässer des Landes. Zu ihnen gehören neben Forellen vor allem Murtas, eine nur hier vorkommende Fischart. Und genau wie die Ebene von Þingvellir so existiert auch der Þingvallavatn nur aufgrund der Kontinentaldrift.

Öxarárfoss
Der Fluss Öxará durchströmt den Þingvellir-Nationalpark und formt an der Schlucht Almannagjá einen sehenswerten Wasserfall, den Öxarárfoss.

Þingvallakirkja
Im Jahr 1000 beschloss der Gesetzessprecher der Altþing, dass die Isländer dem christlichen Glauben angehören sollten. Die erste Kirche wurde hier in Þingvellir errichtet.

Silfra
Das ungewöhnlich klare Wasser stammt aus dem 50 Kilometer entfernten Gletscher Langjökull. Während seiner 20 bis 30 Jahre dauernden Reise wird das Schmelzwasser durch das poröse Lavagestein gefilter. Die Sicht unter Wasser betragen teilweise über 100 Meter. Die Schlucht Silfra erfreut sich vor allem bei Taucher wachsender Beliebtheit.

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Panorama von Þingvellir (Panorama bitte anklicken)










01. November  » Essen und Schlafen in Keflavík «

Unser letzte Nacht verbrachten wir im Gästehaus Melas 9 in Keflavík. Wie waren total begeistert. Alles sehr neu und großzügig. Besonders das Bad hat mir sehr gut gefallen. Es war als Raumteiler mitten in der Wohnung als Oval eingebaut und trennte somit Küche, Wohnzimmer und Flur.

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