Island 20. Mai - 26. Mai 2017

Südküste und Snæfellsnes Nationalpark

Meine Reiseroute

20 Mai  » Frankfurt - Selfoss «

Am Flughafen von Keflavík haben wir das neue Flugzeug von Icelandair gesehen. Icelandair verwandelte eine Boeing 757-200 in ein fliegendes Kunstwerk, das von der größten Gletschermasse in Europa inspiriert wurde.
Das Vatnajökull-Flugzeug ist mit einem wunderschönen, handgemalten Bild das Gletschers verziert, dessen Name das Flugzeug trägt. Auch seine Innenausstattung orientiert sich an dem grandiosen Gletscher.
Vatnajökull gilt als eines der sieben Naturwunder Europas und ist die größte Gletschermasse in Europa, die ein Gebiet von über 8.000 Quadratkilometer abdeckt.

mýrdalsjökull flugzeug


 » Reykjanesviti «

Da bei letzten Besuch das Wetter so schlecht war, habe wir auf dem Weg nach Selfoss nochmals einen Stopp bei der Riesenalk-Statue in Reykjanesviti gemacht.

karte landschaft riesenalk riesenalk


 » Gunnuhver «

Der Vulkan Gunnuhver liegt im Südwesten Islands, westlich des Fischerortes Grindavík. Dabei handelt es sich um das zentrale Hochtemperaturgebiet des Vulkansystems Reykjanes, das auf der gleichnamigen Halbinsel liegt.
Die Temperaturen unter den Quellen betragen über 300 °C und damit handelt es sich um eine der buchstäblich heißesten Stellen in Südwestisland.
Der Vulkan ist ab 2006 aktiver geworden. Eine Zufahrtsstraße musste 2008 gesperrt werden, weil mitten auf dem Weg eine neue Lehmquelle in Aktion getreten waren. Außerdem hat Gunnuhver manchmal kleinere Schlackenausbrüche und schleudert dabei heiße Lehmfetzen 2 bis 4 m hoch in die Luft.
Die Energie des Vulkansystems wird in einem Geothermalkraftwerk, dem Suðurnes-Kraftwerk genutzt.
Beachet das Schild bei der Schwefelablagerung.

gunnuhver gunnuhver gunnuhver

Auf dem Weg nach Selfoss kamen wir am Restaurant Hafið Bláa an der #34 vorbei.

Hafið Bláa


 » Selfoss «

In Selfoss hatten wir für 4 Tage unser Quartier im Gesthús Selfoss . Dort hat man die Möglichkeit zum Camping oder sich kleine Bungalows zu mieten.

Selfoss (deutsch „Hüttenwasserfall“) ist eine Stadt in der Gemeinde Árborg, die sich in der Region Suðurland im Süden Islands befindet. Mit ca.6600 Einwohnern ist Selfoss die größte Stadt Südislands und somit ein wichtiges Handelszentrum.
Selfoss ist rund 57 Kilometer von Rejkavik entfernt und ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu den vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Die Ringstraße führt durch den Ort und es gehen von Selfoss aus Straßen in alle Richtungen.
Die Stadt liegt am Ufer des Ölfusá Flusses, der ein beliebter Ort zum Lachsfischen ist. Selfoss hat alle notwendigen Services für Besucher, darunter Apotheken, Banken, Restaurants, Geschäfte, ein Kino und vieles mehr.
Schon ab Ende der 40er Jahre wurde die kleine Stadt von Laugadalur aus mit heißem Wasser für Heizung und anderen Gebrauch versorgt.
Da die Stadt in einem geologisch sehr aktiven Gebiet liegt, wo sich die südwestliche aktive Vulkanzone mit der südlichen Spaltenzone kreuzt, kommt es von Zeit zu Zeit auch zu heftigeren Erdbeben, worauf man sich allerdings inzwischen gebäudetechnisch eingestellt hat.

mietauto


21 Mai  » Vestmannaeyjar «

Die Vestmannaeyjar sind eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs 10 bis 30 Kilometer südlich der isländischen Küste, die aus 14 Inseln, 30 Schären und 30 Felsen bestehen.

Es handelt sich um eine vulkanische Inselkette im Süden Islands mit eigenem Vulkansystem, die sich südlich des Eyjafjallajökull in südwestliche Richtung in den Atlantik hinaus erstreckt. Das großenteils submarine Vulkansystem misst in der Länge etwa 38 km, in der Breite 30 km - was auch in etwa der Länge und Breite der Inselkette entspricht.

Heimaey stellt mit einer Fläche von 14,5 km² die mit Abstand größte und als einzige ständig bewohnte Insel dar. Auf ihr befindet sich die gleichnamige Stadt.
Bei Surtsey handelt es sich um die zweitgrößte Insel mit einer Fläche von 1,41 km² (2004), die 1963 bei einem Vulkanausbruch entstanden ist und etwa 15 km südwestlich von Heimaey liegt.

Die ältesten Gesteine sind ca. 70.000 bis 100.000 Jahre alt, woraus sich das Alter des Vulkansystems erschließen lässt. Es gehört damit zu den jüngsten in Island.
Nur etwa 10 nacheiszeitliche Ausbruchsserien in diesem System sind bekannt. Sie sind aus naheliegenden Gründen unterschiedlich gut belegt.

Auf den Vestmannaeyjar herrscht Hochseeklima. Die kältesten Monate (Januar, Februar) haben eine Mitteltemperatur von 1,5 °C, Juli und August erreichen 10,5 °C.

Die Inseln sind niederschlagsreich, im Mittel gibt es an 240 Tagen pro Jahr Niederschlag. Stürme sind häufig. Besonders im Winter können diese Stürme mit Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h sehr heftig toben. Des Weiteren findet man hier die höchsten Wellen im Küstenbereich Islands. So wurden im Januar 1990 Wellen bis zu einer Höhe von 23,3 m südöstlich von Surtsey festgestellt.

fähre karte alex eyjafjallajökull elliðaey bjarnarey hafen


 » Sæheimar «

Das Aquarium- und Naturkundemuseum wurde im Jahre 1964 eröffnet und ist das älteste Museum Islands. Das Museum gibt die Möglichkeit, in unterschiedlichster Weise sich über die Natur der Insel sowie über die Meeresorganismen zu informieren.

Eine kurze Geschichte aus der Zeit des Vulkanausbruches:
Zu Beginn des Vulkanausbruches auf Heimaey am 23. Januar 1973 verliess der Direktor des Aquariums nicht die Insel wie die meisten anderen Inselbewohner. Er kümmerte sich um die Fische im Museum und entschied, die Fische im Meer freizulassen, falls es nötig wäre. Ausserdem sollte nichts aus dem Museum aufs Festland abtransportiert werden und somit war das Aquarium eines der wenigen Häuser auf Heimaey, welches nicht leer geräumt wurde. Im März wurde das Kraftwerk von der Lava zerstört, und die ganze Stadt war ohne Strom. Die Feuerwehrleute der Stadt reagierten sofort und schlossen einen Generator an das Aquarium an, damit die Fische nicht unter Sauerstoffmangel sterben würden. Diese Geschichte zeigt, dass das Aquarium auch in schlechten Zeiten einen Platz im Herzen der Inselbewohner hat.

 » Tóti «

Er wurde in einer Papageitaucherkolonie zurückgelassen, als er etwa eine Woche alt war. Es war am Ende der Saison, alle anderen Pufflings waren schon viel größer als Tóti und bereit, ihre Nester zu verlassen. Tóti wurde gefunden und zur Aufzucht ins Sæheimar gebracht. Mittlerweile ist er 4 Jahre alt genießt die Aufmerksamkeit, die er von den Besuchern des Museums bekommt.
www.Sæheimar.is

schilder werkzeug lavaabdruck Tóti Tóti Tóti Tóti Tóti puffin puffin steinkrabbe steinkrabbe blauer katfisch nornakrabbe


 » Eldheimar - Pompeji des Nordens «

Vor einigen Jahren begann das Projekt: „Pompeji des Nordens“
Rund 400 Häuser wurden bei dem Ausbruch von 1973 für immer unter Asche und Lava verschüttet. Es gab aber auch Häuser die NUR von Asche bedeckt wurden. Einer dieser Strassen wurde freigelegt. Die Ausgrabungsstätte wurde überdacht und ein Museum errichtet. www.eldheimar.is

Vulkanausbruch 1973
Der Ausbruch von 1973, Januar 22-23 war ohne Vorwarnung in der Nacht und in der Nähe der Stadt schoß Magma aus einer 100 m langen Erdspalte. Da am Vortag schlechtes Wetter war, konnten die Fischerboote nicht auslaufen und somit lagen viele Schiffe im Hafen und konnten zu einer blitzschnellen Evakuierung genutzt werden.
Schon wenige Stunden später waren die knapp 5000 Einwohner auf dem isländischen Festland in Sicherheit. Nur wenige Menschen blieben für Sicherungs-und Schutzarbeiten auf der Insel zurück.
Nur ein Mann starb. Er wurde im Keller einer Apotheke gefunden. Er starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Langsam wurde ein Haus nach dem andern von der Lava und der Asche bedeckt. Der Lavastrom wälzte sich unablässig auf die Zufahrt zum Hafen zu und drohte diesen zu zerstören.
Die Isländer unternahmen eine einmalige Aktion: Mit Meerwasser kühlten sie die Lave ab und verhinderten die Zerstörung des Hafens. Isgesammt waren 32 spezielle Pumpen (1000l/sec.) im Einsatz. Es lagerten sich über 200.000 Tonnen Salz auf dem Land ab.
6 Monate dauerte der Ausbruch. Der Eldfell ist der jüngste Vulkan auf unserer Erde. Auch heute 40 Jahre danach ist noch die Hitze der Lava spürbar. Man muss nur wenige Zentimeter tief graben um auf Temp. Von 200°C zu stoßen.
Nicht alle Bewohner kehrten nach dem Ausbruch wieder zurück. Heute leben ca. 4000 Einwohner auf Heimaey. Überall auf dem Lavafeld befinden sich Hinweisschilder und Gedenktafeln, die darauf hinwiesen, welche Häuser und Strassen verloren wurden.

eldheimar eldheimar eldheimar eldheimar eldheimar eldheimar eldheimar eldheimar


 » Der Türkenüberfall «

Am 16. Juli 1627 wurden die Häuser der einheimischen Bewohner durch algerische Korsaren in Brand gesetzt und viele Einwohner getötet. Die etwa 300 hier und an anderen Orten der Südküste, z.B. im Berufjörður, gefangen genommenen Isländer wurden danach auf nordafrikanischen Sklavenmärkten feilgeboten und verkauft. Nur ein geringer Teil der Versklavten konnte - nachdem die dänische Regierung oder andere für sie Lösegeld aufgebracht hatten oder sie selbst sich freigekauft hatten - nach Jahren in die Heimat zurückkehren. Unter diesen Freigelassenen befand sich auch Guðríður Símonardóttir, die spätere Frau des Psalmendichters Hallgrímur Pétursson. Da diese Teile Nordafrikas zu der Zeit zum türkischen Großreich gehörten, sprach und spricht man in dem Zusammenhang in Island immer noch vom Türkenüberfall (isl. Tyrkjaránið )

küste gedenktafel küste küste alex


 » Puffins auf den Vestmannaeyjar «

Es gibt viele Orte in Vestmannaeyjar die ideal für die Vogelbeobachtung sind. An der Vogelbeobachtungstation am Stórhöfðigebiet hatten wir einen fantastischen Blick auf die Papageitaucher.

schafe schafe landschaft puffin puffin puffin puffin puffin puffin puffin puffin puffin

Beim Rundweg über die Insel haben wir das Haus von Hempels entdeckt. (Aber nicht unters Sofa geschaut :-)

hempels


 » Wandern durchs Lavafeld Nýja hraun «

Der Eldfell (isländisch Feuerberg) ist ein Vulkan mit einem 200 m hohen Schlackenkegel. Er bildete sich ohne Vorwarnung bei vulkanischen Eruptionen wenige hundert Meter außerhalb der Stadt Heimaey am 23. Januar 1973. Seit dem Ende der Ausbrüche im Juli 1973 befindet sich der Vulkan im Ruhezustand.
Gedenktafeln und Strassenschilder erinnern an die für immer verlorenen Strassen und Häusern.
toller Bericht zum Vulkanausbruch

lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld meer nyja-hraun

Panorama vom Lavafeld Nýja hraun (Panorama bitte anklicken)




 » Wanderung auf den Eldfell «

eldfell eldfell eldfell eldfell eldfell eldfell eldfell

Panorama auf den Eldfell (Panorama bitte anklicken)

helgafell

Panorama vom Eldfell mit Blick auf Helgafell (Panorama bitte anklicken)

Ausfahrt aus dem Hafen. Es ist gut zu erkennen, wie nah die Lava dem Hafen gekommen ist.

eldfell klettsnef

Panorama vom Klettsnef (Panorama bitte anklicken)

Auf dem Rückweg war das Wetter etwas stürmischer. Es war eine sehr Interessante Rückfahrt. Hier die Wetterdaten:

Windstärke Bezeichnung der Windstärke Bezeichnung des Seegangs Wirkung an Land Wirkung auf dem Meer
7 Bft, 28-34 kn, 13,9-17,2 m/s, 50-61km/h steifer Wind sehr grobe See Bäume schwanken, Widerstand beim Gehen gegen den Wind weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung

rückfahrt eldfell reykjavik

Panorama vom Hafen mit Blick auf Klettsnef (Panorama bitte anklicken)

22 Mai  » Südküste «




 » Seljalandsfoss & Gljúfrabúi «

seljalandsfoss seljalandsfoss seljalandsfoss gljúfrabúi gljúfrabúi gljúfrabúi


 » Hjálparfoss «

Der Fluss Fossá í Þjórsárdal stürzt als wunderschöner Wasserfall Hjálparfoss zweigeteilt durch eine Basaltsäulen und eingerahmt von auffälligen, fein gestrichelten Basaltsäulen, etwa 20m tief in ein rundes Becken.
Der Name heisst aus dem Isländischen übersetzt „Hilfewasserfall“. Dies leitet sich vom Namen der Gegend Hjálp ab. Dieser wiederum rührt daher, dass in früheren Zeiten Leute nach Überquerung der gefährlichen, wüstenhaften Inlandsstrecke Sprengisandur hier endlich wieder Wasser und Futter für die Pferde vorfanden.

hjálparfoss hjálparfoss


 » Þjóðveldisbær «

Þjóðveldisbær ist der Nachbau des wikingerzeitlichen isländischen Hofes Stöng, der bei einem Ausbruch des Vulkans Hekla im Jahr 1104 unter Asche begraben wurde. Die Rekonstruktion besteht originalgetreu aus drei Gebäuden – darunter ein Langhaus – und wurde 1974 begonnen, anlässlich des 1100-jährigen Jubiläums der Besiedlung Islands. Das Anwesen liegt an der Straße 32, dem Þjórsárdalsvegur.

 Þjóðveldisbær  Þjóðveldisbær


 » Eyjafjallajökull Erupts Besucherzentrum «

Das Eyjafjallajokull Erupts Visitor Center befindet sich am Þorvaldseyri Bauernhof in Südisland. Es wurde am 14. April 2011 eröffnet, genau ein Jahr nach dem Ausbruch der Eyjafjallajökull-Eruption. Als familiengeführtes Objekt ist es das Ziel, den Gästen einen persönlichen Blick darauf zu geben, wie es ist, einen Vulkan an der Hintertür zu haben. Im Inneren ist eine ganze Wand der dramatischen Geschichte des häufigen Vulkans in Island gewidmet, von der Wikingerzeit bis zur Neuzeit. Riesige, erstaunliche Farbenplakate stellen interessante Aspekte des Ausbruchs und des lokalen vulkanischen Systems in Text und im Bild dar. Die Ausstellung zeigt auch einen Kurzfilm, der das großartige Naturereignis, die hektischen Zeiten und die unglaublichen Herausforderungen der Säuberung und Erholung von der Familienfarm von Þorvaldseyri zeigt. Es gibt eine kleine Eintrittsgebühr von 800 ISK in die Ausstellung und es gibt kostenlose Parkplätze außerhalb.

besucherzentrum postkarte postkarte postkarte karte


 » Vík í Mýrdal «

Vík í Mýrdal vík í mýrdal reynisdrangar reynisdrangar reynisdrangar reynisdrangar reynisdrangar reynisdrangar reynisdrangar black sand beach black sand beach dyrhólaey dyrhólaey dyrhólaey dyrhólaey warnschild


 » Skógafoss «

skógafoss skógafoss


 » Gluggafoss «

unterwegs gluggafoss gluggafoss gluggafoss


23. Mai  » Sólheimajökull «

moos sólheimajökull sólheimajökull sólheimajökull solheimajokull

Panorama vom Sólheimajökull (Panorama bitte anklicken)




 » Dverghamrar «

In Sichtweite vom Foss á Siðu liegen die Basaltsäulen bzw. Trollfelsen von Dverghamrar. Am Ende der Zeitzeit haben sich diese eigenartige Formationen von Säulenbasalt gebildet. Der Meeresspiegel war zu dieser Zeit höher und es wird angenommen, dass die Wellen das Aussehen der Felsen verursachten. Säulenbasalt entsteht, wenn der Lavastrom verzögert abgekühlt wird und sich Kontraktionskräfte bilden. Der Ort hat offiziell den Status eines National Monuments.

foss á siðu dverghamrar dverghamrar dverghamrar dverghamrar dverghamrar dverghamrar dverghamrar


 » Kirkjubaejarklaustur «

Kirkjubæjarklaustur befindet sich zwischen Vík í Mýrdal und Höfn. Der Ort liegt unterhalb des auf einer Hochfläche gelegenen Sees Systravatn mit dessen Wasserfall Systrafoss am Gletscherfluss Skaftá. Etwa 8 km westlich des Ortes ist der Canyon Fjaðrárgljúfur.
Der Ort hat eine lange Geschichte. Angeblich lebten hier schon vor der Landnahmezeit Mönche aus Irland. Ab 1186 existierte bis 1550 ein bekanntes Nonnenkloster, auf das sich auch die Namen des Wasserfalls Systrafoss und des oberhalb Sees Systravatn (isländisch für „See der (Kloster-)Schwestern“) beziehen. Sagen erzählen von im See verborgenen Goldschätzen und ihren Gefahren.
Sehenswert im Ort ist auch Kirkjugólf, das so genannte Kirchenpflaster aus Basalt. Dabei handelt es sich um sechseckige Lavasäulen, die durch Gletscherschliff so mit dem Erdboden nivelliert sind, dass sie tatsächlich wie Pflastersteine aussehen.
Stjórnarfoss ist ein relativ kleiner, aber sehr malerischer Wasserfall, der sich außerhalb der Stadt Kirkjubæjarklauster in der Nähe der Ringstraße befindet.
Grabhügel von Hildir Eysteinsson, ein Heide der auf christliche Land zog und beim Betreten tot umfiel.

grabhügel kirkjugólf kirkjugólf kirkjugólf kirkjugólf stjórnarfoss systrafoss


 » Fjadrargljufur «

Fjaðrárgljúfur ist eine prächtige und massive Schlucht, ca. 100 Meter tief und ca. 2 km lang. Durch sie fließt der namensgebende Fluss Fjaðrá.
Das Grundgestein in Fjaðrárgljúfur ist meistens Palagonit aus kalten Perioden der Eiszeit und wird auf etwa zwei Millionen Jahre geschätzt. Es wird angenommen, dass Fjaðrárgljúfur am Ende der letzten Eiszeit vor etwa neuntausend Jahren entstanden ist.
Es war traumhaft. Und es stimmt was alle erzählen, auch ich hätte mich beim Anblick von Gandalf und Co. nicht gewundert.

Wenn man dann wieder auf der # 1 in Richtung Vík í Mýrdal fährt, kommt nach kurzer Zeit auf der linken Seite ein Parkplatz. Dort kann man durch das Lavafeld Lakagígar gehen und die Moospolster von nahem besichtigen.
Lakagígar ist eine 27 km lange eruptive Fissur bestehend aus 130 riesigen Krater auf der südwestlichen Seite von Vatnajökull. Eine 8 Monate lange Eruption, die von Juni 1783 bis Februar 1784 dauerte, war nichts weniger als katastrophal: 50% - 80% der Viehbestände und 25% der isländischen Bevölkerung starben. Das Gebiet wurde 1971 zum Naturschutz erklärt.

fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur fjaðrárgljúfur lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar lakagígar


 » Hjörleifshöfði «

Hjörleifshöfði ist ein 221 m hoher Palagonit-Inselberg im Süden von Island. Der Berg befindet sich auf dem Mýrdalssandur ca. 15 km östlich von Vík í Mýrdal.
Den Namen erhielt der Berg nach einem der ersten legendären Siedler, der im Landnahmebuch erwähnt wird. Demnach war Hjörleifur Hróðmarsson ein Freund und Ziehbruder des ersten offiziellen Siedlers Ingólfur Arnarson. Er ließ sich bei Hjörleifshöfði gegen Ende des 9. Jahrhunderts nieder. Dort wurde er jedoch der Überlieferung nach von seinen Sklaven erschlagen. Die Sklaven flohen auf die Westmännerinseln, wo Ingólfur seinerseits Rache für seinen Freund nahm und sie erschlug.
Oben auf dem Berg befindet sich ein Hügel namens Hjörleifshaugur, in dem angeblich Hjörleifur begraben liegt

hjörleifshöfði hjörleifshöfði hjörleifshöfði hjörleifshöfði hjörleifshöfði


 » Drangshlíð 2 «

In Drangshlíð unterhalb der wunderschönen Eyjafjöll-Berge gibt es einen großen Felsen auf dem Feld. Auf der einen Seite gibt es Höhlen und große Räume darunter, und die Bauern hielten dort alle ihre Heu und ihre Kuhställe.
Der Felsen liegt in Süd-Island westlich von Skógafoss an der # 1. Er liegt auf dem Land des Landwirts und ein Betreten wird untersagt. Ein wenig westlich des Felsens ist ein weiterer Felsen mit einer Höhle namens Rútshellir , die eine der bemerkenswertesten künstlichen Höhlen in Island ist.

hjörleifshöfði hjörleifshöfði hjörleifshöfði


24/25 Mai  »Snæfellsnes «

Die Halbinsel Snæfellsnes liegt westlich des Borgarfjörður in Westisland. Die dünn besiedelte Halbinsel hat zahlreiche landschaftliche Schönheiten aufzuweisen und man hat sie schon das „Island in Miniatur“ genannt, weil sie auf kleinster Fläche alle Reize der großen Insel wiedergibt.
Der Snæfellsjökull, ein 1446 m hohen Stratovulkan, liegt an der Spitze der Halbinsel und ist schon von weithin sichtbar. Um ihn herum liegt der Snæfellsjökull-Nationalpark. Er hat zahlreiche gekennzeichnete Wanderwege aufzuweisen, z.B. einen alten Weg die Küste entlang von Dritvík nach Djúpalónssandur.
Ca. 7 Mill. Jahre alt oder älter ist das Grundgebirge in Snæfellsnes, d.h. aus der Zeit, als sich der aktive Vulkangürtel noch in diesem Gebiet befand. Die letzten Ausbrüche auf Snæfellsnes waren etwa zur Zeit der Kolonisierung von Island.

Hier haben wir uns für 1 Nacht im Við Hafið Guesthouse in Ólafsvík eingebucht. Wir hatten ein sehr schönes, großes Zimmer. Alles sah neu und sauber aus.

karte ytri tunga beach ytri tunga beach ytri tunga beach


 » Búðakirkja «

An der Südküste von Snæfellsnes befindet sich das Dorf Búðir, es besteht nur aus einem Hotel und einer kleinen schwarzen Kirche. Búðir liegt im Búðahraun-Lavafeld.
Die erste Búðakirkja wurde 1703 an Ort und Stelle gebaut, wurde aber wegen des Mangels der Pfarrkinder schließlich dekonstruiert.
Die heutige Kirche wurde 1987 nach einem einzigen Mitglied der Kirche rekonstruiert. Es hat einen historischen Friedhof sowie Reliquien, eine Glocke und Kelch, aus der Zeit der ersten Kirche.

búðakirkja búðakirkja búðakirkja türgriff landschaft landschaft budir

Panorama von Búðir (Panorama bitte anklicken)




 » Arnarstapi «

Arnarstapi liegt auf der Südseite des Vulkans Snæfellsjökull und verfügt über eine auffallend erodierte schwarze Steilküste mit Höhlen und Felsentoren. Das Meer hat bei Arnarstapi die Basaltsäulen am Strand umgeformt und unterschiedlichste Buchten und Höhlen gebildet, die unter die Klippen hineinreichen. Einige dieser Höhlen sind oben offen und bei Sturm und hohem Wellengang schäumt es aus diesen herauf. Die Klippen zwischen Anarstapi und Hellnar sind ein Naturreservat und der 2,5km lange Wanderweg, der die beiden Siedlungen verbindet, bietet eine spektakuläre Landschaft, darunter Gatklettur, ein prächtiger Bogen, der sich bis ins Meer erstreckt. Die eigentümlichen Badstofa Höhlen sind für ihre einzigartige Lichtbrechung und bunten Innernraum bekannt. Andere natürliche Highlights in der Gegend sind bizzare Felsformationen in den Formen von Stapeln, sowie Klippen mit riesigen Kolonien von Vogelschwärmen

arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi eissturmvogel dreizehenmöve dreizehenmöve dreizehenmöve bergente hafen arnarstapi hafen arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi arnarstapi


 » Hellnar «

Valasnos, ein freistehender Fels, erstreckt sich östlich der Bucht. Eine von Islands eigenartigsten Höhlen, Baðstofa, ist dort. Er ist für seine besondere Lichtbelichtung und bunten Innenraum bekannt. Mit einem ganzjährigen Bevölkerung von weniger als zehn Bewohner, es ist erstaunlich, sich vorzustellen, dass dieses verschlafene Küstendorf seit Jahrhunderten einer der größten Fischerdörfer unter dem Snæfellsjökull-Eiskappe ist.

valavík valavík valavík valavík valavík valavík valavík valavík valavík valavík valavík valavík


 » Lóndrangar «

Die Lóndrangar sind zwei Felsnadeln vulkanischen Ursprungs an der westlichen Südküste der Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands. Ursprünglich waren sie Teil eines Vulkanschlotes, dessen weicheren Bestandteile durch die Erosion im Laufe der Zeit abgetragen wurden.
Die Höhe der beiden Erhebungen beträgt 75 und 61 Meter und ragen vor der Kulisse des Gletschers Snæfellsjökull wie eine fantstische dunkle Burg aus dem Meer auf.

snæfellsjökull lóndrangar lóndrangar


 » Djúpalónssandur: Strand der schwarzen Perlen «

Am Fuße des mächtigen Snæfellsjökull liegt der schwarze Strand Djúpalónssandur. Der dunkle Strand ist durch einen Vulkanausbruch entstanden, dessen Lava bis fast zum Meer floss. Allein der Weg zum Strand wirkt wie aus einer anderen Welt. Skurril geformte Fels und Lavagesteine säumen den Weg. Moose, bunte Flechten, Tang, Algen und Muscheln aber vor allem seine kleinen glattgeschliffenen schwarzen Kiesel machen diesen Strand zu einem besonderen Erlebnis. Man nennt diese Kiesel auch „Perlen von Djúpalón“

Am 13. März 1948 strandete der Grimsby Fischfangschlepper Epine (GY7) an der Küste. Noch heute sind hier rostige Teile des Wracks zu finden. Diese dürfen aber auf keinen Fall mitgenommen werde, da sie unter Schutz stehen.

Der Djúpalónssandur und vor allem die Bucht von Dritvík waren früher wichtige Stationen für den Fischfang. Es war die Heimat von bis zu 400 Menschen mit sechzig Fischerbooten und war eines der produktivsten Fischerdörfer auf der Halbinsel Snæfellsnes. Heute ist die Gegend um Djúpalónssandur unbewohnt.

Wenn sich in früheren Zeiten Männer um einen Platz auf einem Fischerboot in Dritvík bewarben, mussten sie ihre Kräfte an diesen Steinen erproben. Die Steine haben sehr sprechende Namen, um die Stärke des Bewerbers zu messen.
Der Stein mit dem Namen Fullsterkur „Ganzstarker“ wiegt 154 kg. Wer diesen Stein anheben konnte, hatte seinen Platz im Boot sicher.
Der 100 kg Stein heißt Hálfstekur „Halbstarker“, der 54kg Stein Hálfdrættingur „Brauchbarer“ und der kleinste mit 23 kg ist der Amlóði „Schwächling“.
Wer einen Platz im Fischerboot bekommen wollte, musste mindestens den Hálfdrættingur auf einen Felsenabsatz etwa in Hüfthöhe wuchten.

djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djúpalónssandur djupalonssandur

Panorama von Djúpalónssandur (Panorama bitte anklicken)




 » Skarðsvík «

Im nördlichen Abschnitt des Nationalparks Snæfellsjökull liegt dieser wunderschöne Strand mit erstaunlich bunten Sand, wunderschönes blaues Wasser und Klippen, über die man wandern kann.
Ein Viking Grab wurde 1962 Jahren hier gefunden.Das gut erhaltene Skelett eines jungen Mannes im Alter von 18-25 Jahren und seine Sachen sind jetzt im Nationalmuseum. Die alten Sachen, die im Grab dieses jungen Wikinger gefunden wurden, waren: ein 95 cm langes Schwert, ein zerbrochenes Messer, Eisenstücke, ein aufwändiger Chef aus seinem Schild, eine Speerspitze und eine Nadel aus Knochen.

skarðsvík skarðsvík skarðsvík skarðsvík skarðsvík skarðsvík skarðsvík skarðsvík skarðsvík skarðsvík skardsvik

Panorama von Skarðsvík (Panorama bitte anklicken)




 » Kerlingarfoss «

Kerlingarfoss ist ein kraftvoller Wasserfall im Kerlingará-Gletscher, der am Gletscher Kerlingarfjöll entspringt. Der Wasserfall ist ca. 50 m hoch und hat eine Fächerform mit an der Unterseite eine Breite von 30-40 Metern. Kerlingarfoss ist ein typischer isländischer Wasserfall in einer Umgebung von Basaltblöcken und Moos.

kerlingarfoss kerlingarfoss kerlingarfoss


 » Kirkjufell «

kirkjufell kirkjufell kirkjufell


25. Mai  » Vatnshellir «

8000 Jahre alt ist die Vulkanhöhle Vatnshellir schon, die nach einem Vulkansusbruchs des Snæfellsnes durch Lavaströme entschanden ist. Und somit bis jetzt eine der ältesten Höhlen Islands. Der begehbare Teil ist ungefähr 200 Meter lang und bis 35 Meter tief. Außerdem herrscht hier eine Temperatur von durchschnittlich 6 Grad Celsius.

Zugänglich sind heute zwei Bereiche in verschiedenen Tiefen von Vatnshellir. Im oberen Bereich befinden sich faszinierende Gebilde aus Lavagestein. Über eine zweite 8 Meter hohe und enge Wendeltreppe gelangt man in den tiefergelegenen Teil der Höhle. Dieser Ort war über Jahrhunderte unentdeckt. In der Höhle herrscht völlige Dunkelheit und die Stille ist fast gespenstisch.

Undirheimar“ (Unterwelt) steht sinnvollerweise auf dem raketenartigen Metallzylinder, dem Eingang in die Höhle Vatnshellir. Ihren Namen „Wasserhöhle“ hat sie der Tatsache zu verdanken, dass in früheren Zeiten die Bauern vom 3 Kilometer entfernten Malarrif das Wasser für ihre Tiere hier holten. Wenn man sich die Landschaft zwischen der Höhle und der Küste bei Malarrif ansieht, kann man sich die Strapazen dieser Arbeit kaum vorstellen.

Natürlich regen die Steinformationen und die Höhe der Höhlendecke in einigen Räumen die Fantasie an. In der Vatnshellir gibt es aber auch einige Dinge zu sehen, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. So treffen wir unterwegs auf die „Zwillinge“ genannte Lavaformation zweier schmaler hochragender Zapfen.“ Diese Zwillinge, wie wir sie nennen, sind keine Stalagniten, also Tropfsteine, die vom Boden in die Höhe wachsen. Vielmehr sind sie aus Lava, geformt durch den Gasaustritt aus dem Lavastrom. So weit wir wissen, gibt es solche Formationen nur in dieser Höhle und in Hawaii“, erklärt uns unser Guide. Als wir unsere Taschenlampen an die Decken scheinen lassen , glitzert uns der Stein plötzlich entgegen. „Das kommt von Bakterien, die im Moment noch wissentschaftlich untersucht werden. Diese Bakterien gibt es nirgendwo anders auf der Welt als in dieser Höhle“.
Interessant ist auch, dass Jules Verne in seinem Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ den Einstieg in die Unterwelt in diese Höhle gelegt hat.

vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir vatnshellir


 » Rauðfeldsgjá «

Rauðfeldsgjá ist eine Schlucht auf der Halbinsel Snæfellsnes. Diese Bergfissur verbirgt einen geheimen Weg zu einer abgelegenen moosigen Grotte im Felsen selbst. Die Schlucht ist aus geologischer Sicht interessant und wird als Ort in der isländischen Saga erwähnt.

rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá rauðfeldsgjá


 » Auf der #574 in der Höhe des Sees Miðhúsavatn «

lavafeld lavafeld lavafeld lavafeld

Panorama vom Lavafeld (Panorama bitte anklicken)




 » Eindrücke «

Ólafsvík Ólafsvík Ólafsvík Ólafsvík reykjavík reykjavík keflavík keflavík olafsvik

Panorama von Olafsvik 23:00 Uhr (Panorama bitte anklicken)




 » Vulkanausbrüche «

vulkan vulkan vulkan vulkan vulkan vulkan

Ich habe im www eine sehr informative Homepage gefunden. Gerade wer sich für Landeskunde, Geologie und Vulkanismus interessiert, findet dort einiges an Daten und Fakten.
Hier der Link zur Startseite: www.eldey.de
Hier der Link zu Vulkanausbrüche in Island: Vulkanausbrüche seit 934

Die letzte Nacht verbrachten wir wieder im Gästehaus Melas 9 in Keflavík.
Aber nicht ohne vorher in Reykjavík im STEIKHÚSIÐ — THE STEAK HOUSE zu essen.